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Master

Schwerpunktmodul Controlling

Der Erfolg eines Unternehmens hängt entscheidend von der Fähigkeit seiner Manager ab, mit komplexen Fragestellungen erfolgreich umzugehen. Die Aufgabe der Manager liegt hierbei in der Integration der Ansprüche der unterschiedlichen Anspruchsgruppen des Unternehmens  sowie in der Begründung der Legitimität getroffener Entscheidungen, um das Überleben des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Hieraus erwächst die Notwendigkeit, das Management bei dem Erwerb des Wissens darüber, wie die Zielerreichung dieser Anspruchsgruppen durch Entscheidungen beeinflusst wird, zu unterstützen. Dieses Wissen ist an unterschiedlichen Stellen innerhalb des Unternehmens verankert. Als Träger des Wissens über die Interessen der Eigenkapitalgeber kann das Controlling identifiziert werden, womit dem Controlling die zentrale Funktion zukommt, dieses Wissen in die Entscheidungsarenen innerhalb des Unternehmens einzubringen.

 

Zusammensetzung des Schwerpunktmoduls Controlling

HINWEIS: Ab SS 2018 ändert sich die Zusammensetzung des Moduls Controlling II. Zusätzlich zum Wahlpflichtfach EFC wird alternativ die Veranstaltung Management Reporting angeboten.

Das Modul Controlling II besteht somit ab SS 2018 aus den Pflichtfächern AvCI und AvCII sowie den Wahlpflichtfächern EFC oder Management Reporting und findet immer im Sommersemester statt. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Teilnehmenden in der Veranstaltung Management Reporting begrenzt ist.

Das an EFC anschließende Masterseminar findet in experimenteller Form im Winter statt und baut auf dieser Veranstaltung auf. Das konzeptionelle Seminar findet stets im Sommersemester statt.

Schwerpunktmodul in den Masterstudiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre (mit technischer Qualifikation), NEU: AB SS 2018:

Hinweis für BWL: Die Anmeldung zu einer Prüfungsleistung im Modul Controlling II sollte nur erfolgen, wenn zuvor alle erforderlichen Prüfungsleistungen im Modul Controlling I absolviert wurden. Ausnahme: Anmeldung beider Module im selben Semester.

Hinweis für WI: Über die Zulassung zu zwei Schwerpunktfächern (Belegung von Controlling I und II) entscheidet das Prüfungsausschuss auf Antrag. Voraussetzung für die Anmeldung zu Controlling II ist jedoch ein erfolgreiches Absolvieren von Modul Controlling I.

Master WI, Controlling I (+Controlling II)9 (+9) + 4 LP
PflichtfachWS

Konzepte und Instrumente des Controllings & Kolloquium zu KuI

6+3 LP
WahlfachSS

Anwendung von Controlling-Instrumenten I, Anwendung von Controlling-Instrumenten II, Experimentelle Forschung im Controlling, Management Reporting

3+3+3/3 LP
SeminarWS/SSSeminar Controlling4 LP
Master BWL, Controlling I + Controlling II18 + 4 LP
I  Pflichtfach WSKonzepte und Instrumente des Controllings6 LP
I  Pflichtfach WSKolloqium zu KuI3 LP
II  PflichtfachSSAnwendung von Controlling-Instrumenten I3 LP
II  Pflichtfach SSAnwendung von Controlling-Instrumenten II3 LP
II  WahlpflichtfachSSExperimentelle Forschung im Controlling3 LP
II  Wahlpflichtfach SSManagement Reporting3 LP
  SeminarWS/SSSeminar Controlling4 LP

 

Gültig ab SS 2018:

 

Modul Controlling I:

 

Inhalte

 

Zunächst erfahren die Studierenden die konzeptionellen Grundlagen der gängigsten Controlling-Theorien. Psychologische Grundlagen der Problemlösung sind ebenso Vorlesungsbestandteil wie die intensive Beschäftigung mit einer Vielzahl gängiger Controlling-Instrumente. Hierbei werden neben der deutschen Kostenrechnung auch internationale sowie moderne wertorientierte Controlling-Instrumente und Methoden behandelt. Die Studierenden lernen die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Controlling-Instrumente, die sowohl im Kontext der Entscheidungsunterstützung als auch im Kontext der Verhaltenssteuerung Einsatz finden, kennen und kritisch einzuordnen.

Die Führungsunterstützungsfunktion des Controllings wird dahingehend differenziert, dass das Controlling dem jeweiligen Manager sowohl Wissen zur Unterstützung eigener Entscheidungen als auch zur Beeinflussung fremder Entscheidungen liefert. Dem entsprechend steht in der Lehrveranstaltung sowohl die Nutzung und die Gestaltung von Controlling-Systemen zur Entscheidungsunterstützung als auch zur Entscheidungs- bzw. Verhaltensbeeinflussung im Mittelpunkt.

 

Lernziele und Kompetenzen

Nach erfolgreicher Beendigung des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein:

  • ·die konzeptionellen Grundlagen der gängigsten Controlling-Theorien, die das empirische Phänomen Controlling entweder aus funktionaler oder aus institutionaler Sicht erklären, zu illustrieren.
  • ·die verschiedenen Möglichkeiten der organisatorischen Einbindung des Controllings in den Unternehmens-Kontext zu unterscheiden sowie die Ansätze und Methoden der Controlling- und Management-Accounting-Forschung zu illustrieren.
  • die psychologischen Grundlagen der Entscheidungsunterstützung und der Entscheidungsbeeinflussung zu erkennen und auf Grundlage deren Erkenntnisse die verschiedenen Instrumente der Entscheidungsunterstützung und Entscheidungsbeeinflussung zu analysieren.
  • den Eigenkapitalgeberorientierten Controlling-Ansatz zu beschreiben und entsprechende Instrumente des wertorientierten Controllings sowie die anknüpfende Felder der Controlling-Forschung einzusetzen.
  • die unterschiedlichen Controlling-Ansätze zu vergleichen, die behandelten Controlling-Instrumente zu bewerten sowie deren Vor-, Nachteile und Grenzen zu ermitteln und zu beurteilen.

 

Modul Controlling II:

 

Inhalte

AvCI: Die zuvor im Modul Controlling I  theoretisch behandelten Methoden und Instrumente werden in den anwendungsorientierten Veranstaltungen Anwendung von Controlling-Instrumenten I und Anwendung von Controlling-Instrumenten II anhand konkreter Fallstudien bearbeitet. In der Veranstaltung Anwendung von Controlling-Instrumenten I werden Instrumente behandelt, die primär der Entscheidungsunterstützung dienen.

AvCII: Die zuvor im Modul Controlling I  theoretisch behandelten Methoden und Instrumente werden in den anwendungsorientierten Veranstaltungen Anwendung von Controlling-Instrumenten I und Anwendung von Controlling-Instrumenten II anhand konkreter Fallstudien bearbeitet. In der Modul-Lehrveranstaltung Anwendung von Controlling-Instrumenten II werden vorrangig Instrumente behandelt, deren Fokus die Verhaltenssteuerung ist.

EFC: Im Rahmen der Lehrveranstaltung Experimentelle Forschung im Controlling werden die Teilnehmer sich grundlegend mit den methodischen Prämissen der experimentellen Forschung, insbesondere der Vignetten-Forschung, beschäftigen. Mit dem Seminarmodul experimentelle Forschung im Controlling im Sommersemester können anschließend die gewonnenen Kenntnisse in Experimenten mit Versuchspersonen und -gruppen zu verschiedenen Themengebieten (u. a. kognitive Beschränkungen, Entscheidungsverhalten, Motivation und Leistungsabgaben) angewendet werden.
(Voraussetzung für die Teilnahme am Seminarmodul: Experimentelle Forschung im Controlling)

Management Reporting: Im Rahmen der Lehrveranstaltung Management Reporting werden sich die Teilnehmenden grundlegend mit den in der Controlling-Praxis häufig eingesetzten Tools Microsoft Access und Microsoft Excel beschäftigen. Hierzu wird in der seminaristischen Veranstaltung eine praxisrelevante Fallstudie bearbeitet, bei der die Studierenden als Ergebnis einen aussagefähigen Management-Bericht erstellen.

Bitte beachten Sie: Bei den Veranstaltungen EFC und Management Reporting handelt es sich um Wahlpflichtfächer. Hierbei muss ein Wahlpflichtfach zusätzlich zu den Pflichtfächern AvCI und AvCII zur Absolvierung des Moduls Controlling II belegt werden.


 

Lernziele und Kompetenzen

Nach erfolgreicher Beendigung des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein:

  • Methoden und Instrumente des Controllings, welche primär der Informationsversorgung und Entscheidungsunterstützung oder der Verhaltenssteuerung dienen zu illustrieren und deren Anwendungsgebiete zu klassifizieren.
  • die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Instrumente hinsichtlich der Entscheidungsunterstützungsfunktion oder verhaltenssteuernden Effekte folgern und geeignete Instrumente auf Grundlage der gestellten Aufgaben vorzuschlagen.
  • Lösungen zu Fallbeispielen unter Einbezug der vorgestellten Instrumente zu entwickeln und die Grenzen des angewandten Instrumentes einzuschätzen.
  • kognitionspsychologische Grundlagen der Urteils- und Entscheidungsforschung zu interpretieren und auf Grundlage dieser Erkenntnisse die behandelten Instrumente beurteilen und zu unterscheiden.
  • die Grenzen des jeweils angewandten Instrumentes hinsichtlich der Defizite in der Umsetzung des Instrumentes unter Berücksichtigung realen menschlichen Verhaltens kritisch zu prüfen.

 

Seminar Controlling

 

Inhalt

Im Rahmen des Seminars Controlling setzen sich die Studierenden selbstständig mit einer aktuellen Themenstellung aus der Controlling-Forschung auseinander. Das Thema des Seminars knüpft an Inhalte des Moduls Controlling an.