Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling

Vertiefungsseminar SS 2009

Vertiefungsseminar Controlling SS 2009

Termin des Initiationstreffens: Donnerstag, 12.02.2009, 11:45-13:15, Raum 42-133

Foliensatz zum Initiationstreffen

Hinweise zur formalen Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten

Dokumentenvorlage Word

ThemaBearbeiter/inPräsentation
1Das Verhältnis der klassischen BWL zur WertorientierungUlrich Koffler25.06.2009
2Kostenrechnung als ein Instrument zur KoordinationGowsika Vijayarkumar25.06.2009
3Kostenrechnung als ein Instrument zur RationalitätssicherungJerome Schulz25.06.2009
4Kostenrechnung als ein Instrument der EigenkapitalgeberorientierungLin Xiongxiong02.07.2009
5Klassische Budgetierung als KoordinationsinstrumentLiang Zhao02.07.2009
6Kritische Gedanken zu Beyond Budgeting als KoordinationsinstrumentNils Berger02.07.2009

Abgabe der schriftlichen Arbeit: Ursprünglich war der 11. Juni als Abgabetag vorgesehen, da dies aber ein Feiertag ist, müssen die schriftlichen Ausfertigungen bis Freitag, den 12. Juni um 12 Uhr, abgegeben werden.

Termine der Abschlusspräsentationen: Donnerstag, 25.06.2009 und 02.07.2009 jeweils von 11:45-13:15 Uhr in Raum 42-133.

Allgemeines: In der Controllingforschung sind immer noch die beiden klassischen Konzeptionen der Koordinationsorientierung und der Rationalitätssicherung dominierend. Inwieweit fügen sich exklusive Controllinginstrumente, wie Kostenrechung und Budgetierung in die Konzeptionen, um die Funktion Controlling zu unterstützen? Wie ist das Verhältnis der Instrumente zu neueren Konzeptionen, wie z. B. einer  eigenkapitalgeberorientierten Controllingkonzeption?

 

Themenbeschreibungen:

1) Das Verhältnis der klassischen BWL zur Wertorientierung (Bearbeitung: Ulrich Koffler, Betreuer: Michael Hoogen)

Vorbereitendes Thema zum Einstieg in die Instrumentendiskussion. Das Rationalprinzip gilt gemeinhin als oberstes Axiom der BWL, verstanden als Optimierungslehre. Modelle der Wertorientierung fußen grundlegend auf Renditemaximierungsgedanken. Ist die Subsummierung der Wertorientierung als ein Teilbereich der BWL zulässig, oder gilt vielmehr die gedankliche Trennung in eine Privatwirtschaftslehre und eine Optimierungslehre? Wo kann sich das Controlling als Teildisziplin einordnen?

2) Kostenrechnung als ein Instrument zur Koordination (Bearbeitung: Gowsika Vijayar-Kumar, Betreuer: Eric Trumm)

Unter welchen Voraussetzungen kann die Kostenrechnung als ein Instrument eines koordinationsorientierten Controllingbegriffes aufgefasst werden? Welche Funktionen der Kostenrechung sind der Koordination der Führungsteilsysteme zuträglich?

3) Kostenrechnung als ein Instrument zur Rationalitätssicherung (Bearbeitung: Jerome Schulz, Betreuer: Eric Trumm)

Unter welchen Voraussetzungen kann die Kostenrechnung als ein Instrument eines rationalitätssicherungsorientierten Controllingbegriffes aufgefasst werden? Welche Funktionen der Kostenrechung sind als rationalitätssichernd zu kennzeichnen?

4) Kostenrechnung als ein Instrument der Eigenkapitalgeberorientierung (Bearbeitung: Lin Xiongxiong, Betreuer: Carmen Kühn)

Ist die Ausgestaltung der modernen Kostenrechnung als gewinnorientiert zu kennzeichnen, oder folgt sie der Projektion der Interessen der Eigenkapitalgeber? Welche Bestandteile und Funktionen der Kostenrechnung kennzeichnen eine Kosten- oder Profitorientierung?

5) Klassische Budgetierung als Koordinationsinstrument (Bearbeitung: Liang Zhao, Betreuer: Katharina Kreklow)

Der klassischen Budgetierung wird vorgeworfen, eine dysfunktionale Wirkung zu haben, und somit den Grundgedanken der Koordination nicht umsetzen zu können. Gleichzeitig ist sie aber auch ein Hauptinstrument der koordinationsorientierten Controllingkonzeptionen. Sofern die Konzeption und die Kritik an der Budgetierung vom gleichen Koordinationsbegriff ausgehen, stellt sich die Frage, ob beide Perspektiven zu vereinbaren sind.

6) Kritische Gedanken zu Beyond Budgeting als Koordinationsinstrument (Bearbeitung: Nils Berger, Betreuer: Michael Hoogen)

Wird mit dem Verzicht auf Budgets auch auf die koordinative Wirkung derselben verzichtet? Kann ein an Märkten und Selbstkoordination ausgerichtetes Modell koordinative Wirkung im Sinne einer Sekundärkoordination entfalten?

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